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<pre>So auch am vergangenen Wochenende nicht: Obwohl die voranliegende Konkurrenz aus Bremen (3:5/ Hoffenheim) und Köln (2:2/ Leverkusen) sieglos geblieben war, verabsäumten es die Fohlen, daraus einen Nutzen zu ziehen. Stattdessen blieb die Ausgangslage nach einem 1:1 in Wolfsburg nahezu dieselbe.  <p> Zu Hause gegen die wankelmütigen Gladbacher sollte dies schon möglich sein — immerhin hat der FC Schalke die letzten vier Heimspiele allesamt gewonnen und nur zwei der bisherigen 15 Liga-Partien vor heimischer Kulisse verloren.  <p>  In Anbetracht der früh geklärten Verhältnisse war es dabei umso bemerkenswerter, dass das Bayern-Personal zu keinem Zeitpunkt der Partie gesättigt schien — mit einem beispielgebenden Pflichtbewusstsein wurde bis zur allerletzten Sekunde der Vorwärtsgang bedient. <p> Ein Negativlauf von acht sieglosen Spielen hat zur Folge, dass sich zunehmend auch das gastgebende Freiburg mit dem Rücken zur Wand platziert; mit fünf am Stück kassierten Niederlagen gewann der Absturz insbesondere seit dem 27. Spieltag scheinbar unkontrollierbar an Fahrt. <p>  Deshalb läuft die Werkself nun Gefahr die „Königsklasse“ zu verpassen. „Wir haben uns in eine völlig unnötige Drucksituation gebracht“, merkte der gegen Augsburg recht beschäftigungslose Leverkusen-Torwart Bernd Leno mit Blick auf die Champions-League-Ränge kritisch an.  </pre>


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<pre>Entsprechend entspannt ist die Atmosphäre im Lager der Mainzer. Noch nicht mal die müde Nullnummer gegen Wolfsburg vom Mittwoch vermochte daran etwas zu ändern.  <p> Und so kommt es, dass das angepeilte Ziel, die Saison auf einen einstelligen Tabellenplatz zu beenden, nach nur drei Runden bereits in weiter Ferne liegt.  <p>  Eine (unerwartete) Niederlage daheim gegen Freiburg kann die Stimmung nämlich schnell zum Kippen bringen. <p> Dazu braucht es aber ein wesentlich klügeres Auftreten als jüngst in Düsseldorf. <p>  Trotz des Debakels und fünf sieglosen Liga-Spielen am Stück will in Mainz niemand von einem Debakel sprechen oder in Unruhe verfallen. Hinsichtlich der harmlosen und vielleicht gar nicht bundesliga-tauglichen Offensive wäre dies aber keine Überraschung.  </pre> 


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<pre> Während den Sachsen in der Frage nach dem Meistertitel vor dem Start der Rückrunde kaum realistische Chancen eingeräumt werden, in die Fußstapfen des FC Kaiserslautern zu steigen, der sich 1998 als Aufsteiger zum deutschen Meister kürte, ist ein Platz in der Champions League locker drin.  <p> Dabei war es in der Tat verdammt ärgerlich, dass dem starken Gastspiel die totale Krönung versagt geblieben ist; gegen den kompromisslos verteidigenden Sport-Club hatten die Dortmunder in der Schlussphase schon selbst nicht mehr so recht an einen späten Lucky Punch geglaubt.  <p>  Dabei verlief der Beginn perfekt für die Nullfünfer. Mit aggressivem Pressing hielt Mainz die 1899er komplett in Schach und drängte mit viel Ballbesitz nach vorne. „Wir haben die ersten 20 Minuten sehr gut gespielt und Hoffenheim nicht ins Spiel kommen lassen“, erklärte Danny Latza die rasche Führung. <p>  … mit einem glatten 5:0 wurde die Commerzbank-Arena ohne größeren Aufwand in Trümmer gelegt. <p>  Schließlich können die Schalker nicht auf den Heimvorteil vertrauen, sondern sie werden aus der Niederlage in Wolfsburg gelernt haben.  </pre>


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<pre> Erst fünf Mal konnten mitgereiste „Glubber“ einen Treffer ihrer Mannschaft zelebrieren, einen Auswärtssieg zudem noch gar nicht.  <p> Das Problem für die Gastgeber: Drei dieser vier Heimpleiten gegen den VfL setzte es bei den letzten drei Begegnungen in der BayArena.   <p> Hatte zuvor das Remis beim FC Bayern die Serie von fünf Siegen gefühlt noch einmal verlängert, bekam der schöne Höhenflug ausgerechnet von dem allmählich im Chaos versinkenden Schlusslicht einen kleinen Wirkungstreffer verpasst. <p>  Bei der klassischen 1-x-2-Wette erwarten die Wettanbieter eine ganz enge Kiste, sehen aber, mit Ausnahme von Interwetten, einen kleinen Vorteil auf Seiten der Gastgeber. Allerdings hat Freiburg viel von seiner Heimstärke eingebüßt, während der VfL die Hälfte seiner 26 Punkte in der Fremde geholt hat.  <p> Derweil das an Tabellen-Kummer gewöhnte Werder nach zwei vergeblichen Anläufen mit unverdrossenem Eifer nach dem ersten Dreier griff, schienen die Gäste vom Niederrhein irgendwie schon zum Zeitpunkt des Anpfiffs mausetot zu sein — mangels Selbstvertrauen zeigten sich selbst die besseren Spieler allenfalls darum bemüht, bei ihren Aktionen wenigstens keinen allzu großen Schaden anzurichten.  </pre>


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<pre> Doch im Gegensatz zur Eintracht hat der FC Schalke schon sämtliche Saisonziele erreicht, ja sogar übertroffen. Platz 2 in der Endabrechnung ist bereits sicher — das hatte vor Saison-Beginn wohl niemand erwartet — und damit auch die Teilnahme an der Champions League.  <p> Deshalb gilt für beide im direkten Duell am 3Spieltag vor allem eines: Verlieren verboten! Oder sogar mehr noch: Gewinnen ist Pflicht!  <p>  Ein Ende der anfänglichen Herrlichkeit hat der BVB allerdings nicht nur infolge des jüngsten Debakels zu beklagen; aufgrund der zuvor eingespielten Unentschieden gegen Hoffenheim, Darmstadt und PAOK Saloniki wartet der Tabellenzweite nun schon seit vier Pflichtspielen auf einen Sieg. <p>  Die Vorzeichen für eine Etablierung in gesicherten Gefilden scheinen tatsächlich gar nicht so schlecht zu stehen — in diesem Sommer blieb dem Klub der meist unvermeidliche Umbruch erfreulicherweise erspart.  <p> Trainer Carlo Ancelotti legte ihm diesbezüglich keine Steine in den Weg. Auch, wenn ihm in Folge dessen nur noch zwei etatmäßige Innenverteidiger (Hummels, Martinez) zur Verfügung stehen.  </pre>


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